12 unwiderstehliche zuckerfreie Geschenke aus der Küche!

Es ist soweit: Die Küche duftet nach Zimt und gerösteten Nüssen, überall stapeln sich Gläser und bunte Bänder. Weihnachtsgeschenke selber machen liegt voll im Trend – und zwar direkt aus der eigenen Küche, persönlich, lecker und gesund. Kein raffinierter Zucker, kein Einheitsbrei aus dem Kaufhaus, sondern Weihnachtsgeschenke aus der Küche, die von Herzen kommen. Klingt gut? Dann schnappt euch eure Gläser, wir legen los!

Hier kommen 12 kreative DIY-Geschenke im Glas, die ganz ohne raffinierten Zucker auskommen. Jede Idee ist mit viel Liebe erprobt – und garantiert Pinterest-tauglich. Von knusprigen Snacks über süße Aufstriche bis zu herzhaften Mixen ist alles dabei. Und das Beste: Viele Zutaten hast du vielleicht schon zuhause. Los geht’s mit der süß-salzigen Knabberei für den perfekten Weihnachtsfilm-Abend.

1. Würzige Nussmischung im Glas (Knabber-Snack ohne Reue)

Knackig, goldbraun geröstet und himmlisch duftend nach Gewürzen – diese Nussmischung sorgt für leuchtende Augen bei allen Snack-Fans. Ob Mandeln, Cashews oder Haselnüsse: Hier wird munter gemischt und mit Zimt, Vanille oder Chili verfeinert. Ganz ohne Zuckerzusatz, aber mit 100 % Crunch-Faktor!

Zutaten: 200 g Mandeln oder gemischte Nüsse, 1 Eiweiß (optional, als Bindemittel), 1 TL Zimt, eine Prise Salz, eine Prise Cayennepfeffer oder Chili (für die Mutigen), 1–2 EL Honig oder Xylit (für eine leichte Süße, wenn gewünscht).

So geht’s: Die Nüsse mit dem leicht verquirlten Eiweiß mischen – das hilft, die Gewürze haften zu lassen. Zimt, Salz und ggf. Chili darüberstreuen, alles gut vermengen. Auf einem Backblech verteilen und bei ca. 150 °C (Umluft) 15–20 Minuten schonend rösten, bis es herrlich duftet (zwischendurch mal durchrütteln, damit nichts anbrennt). Auskühlen lassen – so werden sie schön knackig. Dann ab ins Glas damit.

Ideal für: Papa auf dem Sofa, die beste Freundin beim Serien-Marathon oder Kollegen, die lieber salzig statt süß naschen. Dieser würzige Snack im Glas ist das perfekte Geschenk für alle, die Chips & Co. gegen etwas besonderes Selbstgemachtes tauschen wollen – knusprig, proteinhaltig und ohne Reue knabbern.

2. Weihnachts-Granola (Knuspermüsli ohne Zucker)

Frühstücksliebhaber aufgepasst: Dieses  bringt Weihnachten in die Müsli-Schale! Haferflocken, Nüsse und Samen vereinen sich mit Zimt, Ingwer und einem Hauch Vanille zu einem knusprigen Frühstücks-Traum. Gesüßt wird nur mit etwas Ahornsirup oder Apfelmark – kein raffinierter Zucker nötig. So startet man gesund und lecker in den Tag.

Zutaten: 200 g Haferflocken, 80 g gepuffter Quinoa, 80 g gepuffter Amaranth, 150 g gemischte gehackte Nüsse (Mandeln, Cashews, Haselnüsse, Walnüsse), 30 g Kokoschips, 2 EL Chia-Samen, 1 Prise Salz, 2 TL Zimt, 1 TL Kardamom, 1 TL gemahlener Ingwer, 1/2 TL Nelke, 1/2 TL Muskat, optional 1/2 TL Vanille, 60 ml Ahornsirup oder Honig (oder 50 ml Erythrit-Sirup), 40 ml geschmolzenes Kokosöl, 1 TL Mandelmus oder Tahini (optional).

So geht’s: Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen, Ahornsirup, Kokosöl und optional Mandelmus kurz erwärmen und verrühren, die flüssige Mischung über die trockenen Zutaten geben und gründlich vermengen, die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen, das Granola 20–25 Minuten backen und zwischendurch ein- bis zweimal wenden, anschließend vollständig abkühlen lassen, damit es knusprig wird, dann in ein Schraubglas abfüllen und luftdicht lagern.

Ideal für: alle Frühstücks-Fans und Morgenmuffel, die einen Crunch brauchen. Das Granola eignet sich wunderbar für die gesundheitsbewusste Freundin, die morgens wenig Zeit hat, oder den Bruder, der sich ein bisschen Weihnachtsstimmung ins Büro holen will. Weihnachtsgeschenke aus der Küche wie dieses zeigen: Selbstgemachtes kann ebenso lecker wie gesund sein – und jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

3. Backmischung im Glas für zuckerfreie Kekse

Schicht für Schicht zum süßen Vergnügen: Eine Backmischung im Glas sieht nicht nur toll aus, sondern bringt auch Backmuffel zum Strahlen. Du schichtest einfach alle trockenen Zutaten für leckere Weihnachtskekse oder Muffins ins Glas – hübsch getrennt nach Farben und Texturen. Der Clou: Statt Zucker kommen hier Xylit oder Erythrit und Vollkornmehl zum Einsatz. So erhält der*die Beschenkte einen fast fertigen Keksteig, der nur noch mit Ei/Butter (oder veganen Alternativen) gemischt und gebacken werden muss.

Zutaten (Beispiel für Hafer-Cranberry-Cookies): 100 g zarte Haferflocken, 100 g Dinkelvollkornmehl, 50 g gemahlene Mandeln, 2 EL Xylit oder Erythrit (als Zuckerersatz), 1 TL Zimt, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 50 g gehackte Walnüsse, 50 g getrocknete Cranberries (ungesüßt). (Du kannst natürlich jede andere Keks- oder Muffinmischung zusammenstellen – wichtig: wenig Feuchtes und alles schön schichten.)

So geht’s: Die trockenen Zutaten nacheinander ins Glas füllen, z.B. erst Mehl, dann Flocken, dann Nüsse, Früchte etc., so entstehen dekorative Schichten. Das Glas fest verschließen. Außen eine kleine Anleitung anbringen: welche Zutaten noch hinzugefügt werden müssen (z.B. „Noch 1 Ei und 80 g weiche Butter unterkneten, Teig zu Kugeln formen, bei 180 °C 12 Min. backen“ – entsprechend deiner Mischung). Schleifchen drum, fertig ist das wohl charmanteste „Fertigback-Set“ der Welt.

Ideal für: alle, die gern frischgebackene Plätzchen hätten, aber wenig Zeit (oder Lust) zum Zutaten-Abwiegen. Super für junge Familien (Kinder lieben es, wenn sie nur noch rühren und naschen müssen) oder den Kollegen, der immer von deinen Plätzchen schwärmt. Mit dieser Weihnachtsgeschenke-selber-machen-Idee kann wirklich jede*r zum Backprofi werden – ganz ohne Zuckerschock.

4. Fertige zuckerfreie Plätzchen im Glas verschenken

Wenn du selber schon fleißig gebacken hast, warum nicht direkt fertige Plätzchen im Glas verschenken? Von Vanillekipferl über Mandelkekse bis Zimtsterne – viele Klassiker lassen sich ohne raffinierten Zucker backen (etwa mit Xylit, Honig oder einfach weniger süß mit Gewürzen). Die goldene Regel: Voller Geschmack, weniger Zucker. Und hübsch verpackt im Glas sehen die Kekse gleich nochmal verlockender aus.

Zutaten: Deine liebste zuckerfreie Plätzchensorte! Zum Beispiel: Zimtsterne ohne Zucker (gemahlene Mandeln, Eischnee, Xylit und viel Zimt) oder Haferkekse mit Datteln (Haferflocken, reife Banane oder Dattelpaste als Süße, Nüsse, Gewürze). Alles gebacken und vollständig abgekühlt, bereit zum Schichten ins Glas.

So geht’s: Wähle ein passendes Glas (z.B. ein großes Einmachglas oder ausgewaschenes Gurkenglas) und schichte die Plätzchen vorsichtig hinein. Damit sie nicht brechen, kannst du Backpapier zwischen die Lagen legen. Deckel drauf. Jetzt kommt der Spaß: Dekorieren! Vielleicht ein Stück hübscher Stoff oder Packpapier auf den Deckel, mit einem Band fixieren, dazu ein handgeschriebenes Etikett. Tipp: Verwende ruhig alte Marmeladen- oder Gurkengläser – nachhaltig und charmant. „Eine schöne Schleife drum – fertig!“

Ideal für: eigentlich jede*n mit einer Naschkatze im Herzen – gerade diejenigen, die auf Zucker verzichten. Auch Oma freut sich über selbstgebackene Kekse ohne schlechtes Gewissen, die Fitness-Freundin kann knuspern und selbst die Kids merken kaum, dass diese Plätzchen „gesund“ sind. Persönlicher (und leckerer) kann man Weihnachtsgeschenke selber machen kaum gestalten.

5. Schoko-Nuss-Aufstrich als gesunde Variante im Glas

Schokoladen-Crème aufs Brot – wer liebt das nicht? Leider strotzt der berühmte Nuss-Nougat-Aufstrich aus dem Supermarkt vor Zucker. Unser Geschenk im Glas: ein selbstgemachter Schoko-Nuss-Aufstrich, der ganz ohne weißen Zucker auskommt und trotzdem unglaublich schokoladig schmeckt. Cremig, nussig, vegan möglich – und bereit, jedem Frühstück den Showstopper-Effekt zu verleihen.

Zutaten: 200 g Haselnüsse (ohne Haut, geröstet), 3 EL Kakaopulver (stark entölt, für intensiven Geschmack), 2–3 EL Ahornsirup oder 5–6 entsteinte Datteln (weich, als Süßungsmittel), 1 Prise Salz, optional 1 TL Vanilleextrakt und 2 EL geschmolzenes Kokosöl (für extra Cremigkeit).

So geht’s: Die Haselnüsse im Mixer oder Food-Prozessor zu Mus verarbeiten (das kann einige Minuten dauern – Geduld, es wird irgendwann schön cremig!). Kakaopulver, Salz und Vanille dazugeben. Dann den Ahornsirup einfließen lassen oder die weichen Datteln mitpürieren. Die Datteln werden weich, indem du sie über Nacht in Wasser einweichst. Alternativ kannst du sie auch 10 Minuten in heißem Wasser einweichen. Alles mixen bis eine geschmeidige Crème entsteht. Falls nötig, etwas Kokosöl unterrühren, bis die Konsistenz streichfähig ist. Den Aufstrich in ein kleines Schraubglas füllen.

Ideal für: alle Schoko-Fans, die insgeheim wissen, dass Nutella & Co. Sünde pur sind. Dein Bruder, der jeden Morgen Schokobrötchen isst, wird Augen machen. Mama bekommt endlich einen Aufstrich, den sie ohne schlechtes Gewissen genießen kann. Dieses Glas voll Schoko-Liebe ist ein Weihnachtsgeschenk aus der Küche, das zeigt: Du kennst die süßen Laster deiner Liebsten – und verwöhnst sie auf gesunde Art.

6. Heiße-Schokolade-Mix ohne Zucker

Was gibt es Schöneres, als sich an kalten Winterabenden mit einer heißen Schokolade aufzuwärmen? Diese Trinkschokolade im Glas ist ein tolles Geschenk – und kommt ganz ohne Zuckerzusatz aus. Im Glas hübsch geschichtet mit Kakaopulver, Milchpulver und vielleicht ein paar Zuckerfrei-Schokodrops oder Gewürzen, macht sie ordentlich was her. Die Beschenkten brauchen nur noch heiße Milch (oder Pflanzendrink) dazugeben und umrühren – fertig ist der zuckerfreie Kakao-Genuss!

Zutaten: 3 EL stark entöltes Kakaopulver, 2 EL Magermilchpulver oder Kokosmilchpulver (für die vegane Version), 1–2 EL Erythrit oder Xylit (Puderxylit löst sich am besten) nach Geschmack, 1 Prise Zimt, 1 Prise echter Vanille. Optional: ein paar Stückchen zuckerfreie Zartbitterschokolade (gehackt) für extra Schmelz.

So geht’s: Alle Pulver-Zutaten in ein kleines Glas schichten – zum Beispiel Kakaopulver unten, dann das Milchpulver, darauf die Süße und obenauf eine Prise Zimt (sieht hübsch aus als feine Schicht). Ein Mini-Gläschen oder Reagenzglas mit Marshmallow-Alternativen (es gibt z.B. zuckerfreie Marshmallows, wer’s extravagant mag) dazugeben – oder einfach ein Zimtstängelchen ans Glas binden. Anleitung ans Glas hängen: „3 TL Kakaomix in 200 ml heiße Milch einrühren, genießen!“.

Ideal für: alle kleinen und großen Frostbeulen, die sich abends gern auf dem Sofa einkuscheln. Gerade Kinder freuen sich riesig über Kakao, und du als Schenkende*r freust dich, weil er ohne Zuckerschock auskommt. Auch toll für die Arbeitskollegin, die Schoko liebt, aber auf die Figur achtet. Dieses Glas sagt: Mach’s dir gemütlich und gönn dir was – ganz ohne Reue.

7. Chai-Tee-Gewürzmischung (Weihnachtstee im Glas)

Exotisch, wärmend und duftend nach fernen Ländern – ein Chai-Tee (Gewürztee) passt perfekt in die Weihnachtszeit. Warum also nicht eine Chai-Gewürzmischung im Glas verschenken? Du kombinierst Schwarztee mit Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Nelken, Pfeffer und Ingwer. Aufgekocht mit Milch entsteht daraus ein herrlich aromatischer Chai Latte, der die Beschenkten in ferne Gewürzwelten entführt – und das ganz ohne Zuckersirup, den Coffee-Shop-Ketten sonst reinkippen.

Zutaten: 5 TL Schwarzer Tee (Assam oder Darjeeling, lose), 2 Zimtstangen, 10 Kardamomkapseln, 1 TL Nelken, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 1 Stück getrocknete Ingwerwurzel (oder 1 TL Ingwerpulver), 1 Sternanis (optional, für extra Weihnachtsduft).

So geht’s: Zimtstangen, Kardamom, Nelken, Pfeffer und Ingwer grob zerstoßen (Mörser) – es darf ruhig stückig bleiben, damit es im Glas hübsch aussieht. Mit dem Schwarzen Tee mischen und in ein dicht schließendes Glas füllen. Je hübscher das Glas, desto besser (z.B. ein kleines Weck-Glas mit Gummiring oder ein Reagenzglas-Set). Anleitung ans Glas: „2 TL Gewürztee in 200 ml heißem Wasser 5 Min. ziehen lassen. Mit heißer (Pflanzen-)Milch aufgießen, nach Belieben mit Honig oder Süßungsmittel deiner Wahl süßen.“ Der Tee selbst enthält keinen Zucker – die Süße kann jeder nach Gusto später hinzufügen.

Ideal für: Teeliebhaber*innen, Yoga-Fans und alle, die an kalten Tagen eine wärmende Umarmung in der Tasse brauchen. Deine Freundin, die ständig friert, wird diesen Chai mix lieben. Und der Kumpel, der gerade auf Zucker verzichtet, kann endlich einen Chai genießen, ohne an Sirup zu denken. Dieses Gewürzglas ist pure Gemütlichkeit – Weihnachtsgeschenke selber machen war selten so duftend und inspirierend.

8. Enerygballs (Dattel-Nuss-Pralinen) im Glas

Schokoladentrüffel und Pralinen sind tolle Geschenke – aber meist echte Zuckerbomben. Unsere Alternative: Energy Balls! Kleine runde Happen aus Datteln, Nüssen, Kakao und Gewürzen, die süß schmecken, aber nur aus natürlichen Zutaten bestehen. Diese Dattel-Nuss-Pralinen kommen komplett ohne Zusatz von Zucker aus (die Süße steckt in den Datteln) und liefern sogar noch Nährstoffe und Energie. Perfekt als kleiner Power-Snack – oder gesunde Praline zum Kaffee.

Zutaten: 200 g weiche Datteln (entsteint, z.B. Medjool), 100 g Nüsse nach Wahl (Mandeln, Cashews oder Walnüsse passen super), 2 EL Kakaopulver (ungesüßt), 1 TL Zimt, 1 Prise Salz, optional: 2 EL Haferflocken (für mehr Biss), Kokosraspel oder gemahlene Nüsse zum Wälzen.

So geht’s: Datteln und Nüsse in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Kakaopulver, Zimt und Salz hinzugeben und alles gut durchmixen, bis eine Art „Teig“ entsteht. Aus der Masse mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen (à la Pralinen). Diese Kugeln kann man nun in Kokosraspeln, Kakaopulver oder gemahlenen Nüssen rollen – sieht hübsch aus und gibt verschiedenen Geschmack. Einige Stunden kalt stellen, damit sie fest werden. Dann die Energy Balls in ein sauberes Glas schichten.

Ideal für: alle Sportskanonen und Naschkatzen, die nach dem Training (oder Büro-Marathon) einen Energieschub brauchen, ohne gleich zu Schokoriegeln zu greifen. Dein fitnessbegeisterter Kumpel wird sich freuen, deine Schwester auch, die nachmittags im Büro immer ein Tief hat. Diese kleinen Kraftpakete „Pralinen für Gesundheitsnerds“ – aber glaub mir, jeder greift gern zu, weil sie einfach köstlich sind. Und psst: Kinder mögen sie auch – ohne dass wir das Wort „Dattel“ groß erwähnen müssen.

9. Fruchtige Chia-Marmelade (Aufstrich ohne Zucker)

geschenk chia marmelade im glas

Marmelade ohne Zucker – geht das überhaupt? Ja, es geht, und wie! Ein Fruchtaufstrich mit Chiasamen ist die Lösung. Durch die gequollenen Chiasamen bekommt püriertes Obst eine marmeladige Konsistenz, ganz ohne Gelierzucker. Ob Erdbeere, Himbeere oder Aprikose – erlaubt ist, was schmeckt. Diese Chia-Marmelade ist ein wunderbares Geschenk im Glas für alle Frühstücksfans, die auf raffinierten Zucker verzichten möchten.

Zutaten: 300 g reife Früchte nach Wahl (z.B. Himbeeren, Erdbeeren – frisch oder TK), 2 EL Chiasamen, 1–2 EL Zitronensaft, nach Bedarf: 1–2 EL Honig, Ahornsirup oder ein paar Tropfen flüssiger Süßstoff (je nachdem, wie süß die Früchte sind), 1/2 TL Zimt oder etwas Vanille (optional für weihnachtliche Note).

So geht’s: Früchte in einem Topf aufkochen (TK-Früchte erst auftauen lassen). Kurz köcheln, bis sie zerfallen. Vom Herd nehmen, Zitronensaft und Süßungsmittel nach Geschmack einrühren. Dann die Chiasamen untermischen. Alles abkühlen lassen und gelegentlich umrühren – die Chiasamen quellen auf und binden die Flüssigkeit. In sterilisierte kleine Marmeladengläser füllen, Deckel drauf und ab in den Kühlschrank. Da die Marmelade ohne Zucker konserviert ist, sollte sie gekühlt bleiben (siehe Haltbarkeitstipps unten).

Ideal für: alle, die morgens gern toasten, löffeln, dippen – aber bitte ohne Zuckerschock. Deine Großeltern werden staunen, wie fruchtig Marmelade sein kann, ganz ohne „Gelierzucker 1:1“. Die beste Freundin, die gerade Diät hält, muss dank dieses Geschenks nicht auf ihren Lieblingsbrotaufstrich verzichten. Und auch als kleines Mitbringsel für den Brunch bei den Schwiegereltern macht so ein Gläschen Eindruck („Wow, selbstgemacht UND ohne Zucker!“). Fun Fact: Selbst Skeptiker merken oft kaum einen Unterschied zur normalen Marmelade – außer dass diese hier noch fruchtiger schmeckt.

10. Linsensuppen-Mix im Glas (wärmendes Seelentrösterchen)

Herzhaft, gesund und perfekt für kalte Wintertage: Ein Suppenmix im Glas ist ein originelles Geschenk, mit dem du Wärme und Genuss verschenkst. Besonders beliebt ist ein roter Linseneintopf im Glas – leuchtend orange-rote Linsen, getrocknete Gemüse und aromatische Gewürze sehen im Schichtglas wunderschön aus. Und für die oder den Beschenkten heißt es später nur: in Topf geben, Wasser dazu, kochen – fertig ist die Seelenwärmer-Suppe!

Zutaten: 300 g Rote Linsen, 2 EL Gemüsebrühepulver (ohne Zuckerzusatz, Bioqualität), 2 EL getrocknetes Suppengemüse (z.B. Karotten-, Sellerie- und Lauchstückchen; gibt’s im Gewürzregal), 1 TL Kurkumapulver, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL getrockneter Thymian, 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer. (Optional für schönes Schichten: 2 EL getrocknete rote Paprika-Stückchen oder gelbe Erbsen für farbige Lagen.)

So geht’s: Zutaten der Reihenfolge nach ins Glas füllen: erst die Linsen (füllen meist den Großteil), dann Brühepulver, getrocknetes Gemüse und obendrauf die Gewürze und Kräuter. Das Glas gut verschließen. Anleitung dazu: „Inhalt in einen Topf mit 1,2 Liter Wasser geben, aufkochen und ca. 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Nach Belieben mit einem Schuss Kokosmilch oder einem Spritzer Zitrone verfeinern.“ Man kann auch dazuschreiben: „Ergibt ~4 Portionen würzige Linsensuppe.“

Ideal für: den gestressten Freund, der kaum zum Kochen kommt – hier schenkst du ihm quasi ein schnelles Abendessen. Oder die Kollegin, die sich vornimmt, gesünder zu essen, aber mittags doch zur Kantine rennt: Sie braucht nur heißes Wasser und dieser Mix wird zur Mahlzeit. Auch super für Studenten, die weit weg wohnen – als liebevoller Vorrat aus Mamas Küche.

11. Pikantes Pesto (hausgemachte Pasta-Liebe im Glas)

Für Feinschmecker und Genießer gibt es nichts Schöneres als ein würziges Pesto im Glas. Klassisch mit Basilikum, kreativ mit getrockneten Tomaten oder nussig mit Rucola und Walnuss – Pesto geht immer. Und keine Sorge: Zucker hat hier sowieso nichts verloren! Dafür jede Menge Geschmack. Mein Favorit: Tomaten-Walnuss-Pesto – vollgepackt mit Umami und perfekt zu Pasta, aufs Brot oder als Dip.

Zutaten (für Tomaten-Walnuss-Pesto): 100 g getrocknete Tomaten (in Öl, abgetropft), 50 g Walnusskerne, 1 kleine Knoblauchzehe, 30 g Parmesan (oder Hefeflocken für vegane Version), eine Handvoll frische Petersilie oder Basilikum, 5 EL Olivenöl, Saft von 1/2 Zitrone, Chili, Salz und Pfeffer nach Geschmack.

So geht’s: Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten (für mehr Aroma). Dann alle Zutaten in den Mixer: Tomaten, Nüsse, Knoblauch, Parmesan/Hefeflocken, Kräuter und Zitronensaft. Zuletzt das Olivenöl angießen und pulsierend mixen, bis ein streichfähiges Pesto entsteht (gern mit Stückchen – es soll Textur haben). Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. In kleine Schraubgläser füllen und oben drauf eine dünne Schicht Olivenöl geben (hält Luft fern und macht es länger haltbar). Im Kühlschrank lagern bis zum Verschenken.

Ideal für: Hobby-Köch*innen, Pasta-Lovers und alle, die gern Neues ausprobieren. Deine Schwiegermutter, die immer exquisite Antipasti auftischt, wird dein Pesto loben. Der Kumpel, der Diät hält, kann es als würzige Sauce für Zoodles (Zucchini-Nudeln) nutzen. Und der/die Beschenkte merkt: Selbstgemacht schmeckt einfach besser – frischer, persönlicher, kreativer. Dieses Pesto-Glas ist pure Liebe durch den Magen.

12. Zimtige Apfelchips (Frucht-Snack im Glas)

geschenk im glas apfelchips

Knusper, knusper – etwas Gesundes zum Naschen gefällig? Apfelchips mit Zimt sind die Lösung! Selbstgemachte Apfelchips sind knusprig-süß und kommen komplett ohne Zuckerzusatz aus (der Apfel bringt von Natur aus Süße mit). Im Glas verpackt, sehen die getrockneten Apfelscheiben wunderschön aus – fast wie kleine goldene Weihnachtsornamente. Ein super Last-Minute-Geschenk aus der Küche, das garantiert Anklang findet.

Zutaten: 3–4 große Äpfel (am besten eine süße Sorte), Saft einer Zitrone, 2 TL Zimt.

So geht’s: Äpfel waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden (Kerngehäuse kann man drin lassen – die Sternform der Kerne sieht hübsch aus – oder ausstechen, je nach Vorliebe). Die Scheiben mit Zitronensaft beträufeln (verhindert starkes Braunwerden). Zimt in etwas Zitronensaft auflösen oder direkt die Apfelscheiben damit bestäuben. Nun die Scheiben im Backofen bei ca. 80 °C Umluft mit leicht geöffneter Tür trocknen – das dauert 2–3 Stunden. Alternativ einen Dörrapparat nutzen, falls vorhanden. Die Äpfel sind fertig, wenn sie trocken und knusprig sind. Abkühlen lassen (sie werden beim Abkühlen noch knuspriger) und dann in ein Glas füllen. Wichtig: vollständig getrocknete Chips nehmen, sonst weichen sie im Glas wieder auf.

Ideal für: Figurbewusste Knabbermäuler, Kinder (statt Gummibärchen) und eigentlich jede*n, der gern obstig nascht. Deine beste Freundin, die Chips liebt, kann so ohne schlechtes Gewissen knabbern. Der kleine Neffe freut sich über was Süßes, das Mama erlaubt. Und du? Du hast mit minimalem Aufwand ein Geschenk gezaubert, das zeigt: Gesund und lecker schließen sich nicht aus.

Jetzt haben wir 12 vielfältige Ideen beisammen – alle kreativ, günstig und ohne Zucker. Bevor du dich in deine Weihnachtsküche stürzt, lass uns noch kurz darüber reden, wie du diese Schätze hübsch verpackst und warum diese DIY-Geschenke so genial sind.

So verpackst du Geschenke im Glas schön & nachhaltig

Ein liebevoller Inhalt verdient eine liebevolle Verpackung! Zum Glück sind Gläser von Haus aus dekorativ – mit ein paar Tricks werden sie zum echten Hingucker:

  • Upcycling ist Trumpf: Verwende leere Marmeladen-, Gurken- oder Honiggläser, anstatt neue zu kaufen. Gründlich sauber machen (am besten auskochen oder in die Spülmaschine) und Etiketten entfernen. Diese Gläser kosten nichts und geben deinem Geschenk einen nachhaltigen Touchbakeitnaked.de. Bonus: Der*die Beschenkte kann sie später weiterverwenden.
  • Deckel verzieren: Oft sind Deckel bunt bedruckt – die kannst du mit einem Stück Stoff oder Geschenkpapier überdecken. Schneide ein Quadrat oder einen Kreis aus hübschem Stoffrest zu (ruhig Oma nach alten Stoffen fragen!) und lege es über den Deckel, dann mit Bast, Jutegarn oder einem Satinband fixieren. Sieht sofort rustikal-romantisch aus.
  • Schleifen und Anhänger: Ein schlichtes Band um den Deckel oder Glasbauch kann Wunder wirken. Befestige daran einen kleinen Anhänger oder ein Etikett. Darauf kannst du den Namen des Inhalts schreiben („Lieblings-Granola“, „Nur für dich“, „Winter-Zauber-Tee“ – lass deiner Kreativität freien Lauf). Handgeschrieben wirkt besonders persönlich. Kleine Tannenzweige, Zimtstangen oder getrocknete Orangenscheiben am Band verleihen dem Glas ein weihnachtliches Flair.
  • Schichten zeigen: Bei trockenen Mischungen (Backmischung, Suppe, Kakao) schichte die Zutaten so, dass Farben und Texturen sichtbar sind. Das sieht so schön aus, dass extra Deko fast überflüssig wird. Wichtig: Glas beim Befüllen leicht rütteln, damit jede Schicht schön glatt und getrennt liegt – das Auge isst mit!
  • Nachhaltigkeit punktet: Statt Plastikfolie oder Glitzerkram aus Kunststoff kannst du Naturmaterialien nutzen. Zum Polstern (z.B. wenn du mehrere Gläser in einem Korb verschenkst) nimm Stoffreste oder Holzwolle. Die Deko kann nach Weihnachten kompostiert oder fürs nächste Jahr aufgehoben werden. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern kommt auch bei den Beschenkten gut an – zeigt es doch, dass du an alles gedacht hast.

Ein pinterest-taugliches Glasgeschenk braucht also kein großes Budget, nur ein bisschen Zeit und Fantasie. Und denke daran: Perfekt-unperfekt ist genau richtig. Schief geknotete Schleifen oder handgemalte Etiketten mit Charme zeigen, dass hier etwas Echtes, Selbstgemachtes drin steckt – viel schöner als sterile Fabrikware.

Vorteile von DIY-Geschenken aus der Küche

Warum überhaupt der ganze Aufwand? Ganz einfach: Weihnachtsgeschenke selber zu machen ist sowieso viel schöner und persönlicher Hier die größten Vorteile, die dich während des Rührens, Backens und Verpackens anfeuern werden:

  • Von Herzen und persönlich: Kein gekauftes Geschenk der Welt kann die Liebe und Mühe ersetzen, die in selbstgemachten Präsenten steckt. Deine Liebsten spüren das. Du hast dir Gedanken gemacht, etwas auf ihre Vorlieben zugeschnitten – das rührt oft mehr als ein teures Parfum aus der Stadt. Selbstgemachte Geschenke aus der Küche zeigen: „Hey, du bist es mir wert, Zeit in der Küche zu verbringen und dir etwas Leckeres zu zaubern.“
  • Gesundheit & Genuss: Gerade mit unseren Ideen ohne Zucker schenkst du Genuss und Gesundheit. Viele Leute achten heute auf Ernährung – wie cool ist es da, Weihnachtsleckereien zu bekommen, die man ohne schlechtes Gewissen verputzen kann? Ob Low-Carb-Fans, Diabetiker oder einfach Gesundheitsbewusste: Sie alle werden dankbar sein für Alternativen zu Lebkuchen & Co., bei denen man die Kalorien und Zuckerberge zählen muss.
  • Kreativität und Spaß: Hand aufs Herz – in der Weihnachtsküche zu werkeln macht doch riesig Spaß! Teig naschen, Gewürzdüfte inhalieren, Gläser dekorieren – das ist beinahe wie Therapie gegen den Jahresend-Stress. Du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen, neue Rezepte ausprobieren und vielleicht Freunde oder Kinder mit einbeziehen. Das gemeinsame Selbermachen schafft schöne Erinnerungen, noch bevor das Geschenk überreicht wird.
  • Günstig und ressourcenschonend: DIY-Geschenke sind oft wesentlich günstiger als gekaufte. Viele Zutaten hast du schon im Vorrat, und ein Sack Mandeln + ein paar Gewürze ergeben Berge von Geschenken. Nebenbei vermeidest du Konsumwahn und Massenverpackungen. Upcycling von Gläsern und das Verzichten auf Plastikverpackung machen deine Geschenke nachhaltig. Gut für den Planeten, gut fürs Gewissen.
  • Kein Gedrängel, kein Last-Minute-Panik-Shopping: Während andere sich durch überfüllte Kaufhäuser quälen, stehst du gemütlich mit Weihnachtsmusik in der Küche und rührst deinen Topf. Stressfrei, individuell und weit weg von Lieferketten-Problemen. Gerade in Zeiten, wo man Wert auf lokale, selbstgemachte Dinge legt, liegst du mit Weihnachtsgeschenken aus der Küche goldrichtig.

Kurz gesagt: Selbstgemachte Leckereien im Glas sind kleine Botschafter der Liebe und Wertschätzung. Und wie Utopia so schön schreibt, kommen sie „von Herzen“– sowas kann man nicht kaufen, nur selber machen.

Häufige Fragen zu DIY-Geschenken im Glas

Vielleicht hast du noch ein paar Fragezeichen im Kopf. Kein Problem – hier beantworte ich die gängigsten Fragen rund um unsere 12 Geschenke im Glas:

Wie lange sind die selbstgemachten Geschenke haltbar?
Das ist unterschiedlich – aber grundsätzlich gilt: trockene Zutaten und Gebäck halten länger als frische Aufstriche.

  • Trockene Mixe (Granola, Backmischung, Suppe, Gewürze, Kakao): In sauber verschlossenen Gläsern mehrere Wochen bis Monate. Sie enthalten keine leicht verderblichen Zutaten. (Tipp: Dennoch am besten binnen 2–3 Monaten verbrauchen, dann sind Aroma und Triebkraft von Backpulver & Gewürzen am besten.)
  • Gebäck und Snacks (Nüsse, Cookies, Energie-Balls, Apfelchips): Etwa 2 Wochen sind in Ordnung. Kekse am besten in kühlen Räumen lagern (nicht auf die Heizung stellen). Energy Balls im Kühlschrank aufbewahren, dann bleiben sie 1–2 Wochen frisch; bei Zimmertemperatur lieber innerhalb einer Woche verzehren. Apfelchips und geröstete Nüsse in absolut dichten Gläsern lagern, dann bleiben sie schön knusprig und halten auch 2–3 Wochen.
  • Frische Aufstriche (Pesto, Schoko-Creme, Chia-Marmelade): Kühl lagern! Pesto und Schokocreme mit sauberen Löffeln entnehmen, dann etwa 1 Woche im Kühlschrank haltbar (manche Schoko-Nuss-Cremes sogar länger, 2–3 Wochen, wenn keine leicht verderblichen Zutaten drin sind). Chia-Marmelade hält im Kühlschrank ca. 5–7 Tage. Du kannst aber einfrieren, was nicht binnen einer Woche verzehrt wird – eingefroren sind Aufstriche 2–3 Monate haltbar. So kannst du auch größere Mengen vorbereiten und nach und nach verschenken.

Wie bewahrt man die Geschenke am besten auf (Lagerung)?
Wie oben angedeutet: Trockenes (Backmischung, Gewürze, Granola) fühlt sich in einem kühlen, dunklen Vorratsschrank am wohlsten. Knuspriges (Cookies, Chips, Nüsse) mag es trocken – also das Glas gut verschließen und eher kühl stellen. Feuchtes & Empfindliches (Pesto, Marmelade) gehört in den Kühlschrank. Achte darauf, dass Gläser richtig sterilisiert bzw. sehr sauber sind, vor allem bei Marmelade und Pesto – dann hält alles länger und es bildet sich kein Schimmel. Wenn du unsicher bist, gib dem*der Beschenkten einfach den Tipp, es gekühlt zu lagern.

Gehen die Geschenkideen auch vegan?
Ja, die meisten sogar sehr leicht! Bei fast allen Rezepten kannst du tierische Produkte ersetzen:

  • Milchpulver im Kakao-Mix -> z.B. Kokos- oder Sojamilchpulver (oder den Hinweis geben, dass man es mit Pflanzendrink aufgießen soll).
  • Honig -> durch Agavendicksaft oder Ahornsirup ersetzen.
  • Eiweiß (zum Nüsse-Überziehen) -> weglassen oder Aquafaba (Kichererbsenwasser) nehmen.
  • Butter/ Ei (für Backmischung) -> dem*der Beschenkten eine vegane Alternative dazuschreiben, z.B. pflanzliche Margarine, Apfelmus oder Leinsamen-Ei als Ei-Ersatz.
  • Parmesan im Pesto -> weglassen oder durch 1–2 EL Hefeflocken für den herzhaften Geschmack ersetzen.

Viele der Ideen sind von Natur aus vegan (z.B. Granola – wenn mit Pflanzenöl und Sirup gemacht, Energy-Balls, Chai-Mix, Marmelade, Nussmus wenn ohne Honig). Also kannst du sie bedenkenlos an vegan lebende Menschen verschenken – einfach ggf. in der Zubereitung anpassen.

Sind die DIY-Geschenke kinderfreundlich?
Absolut! Gerade weil kein raffinierter Zucker drin ist, eignen sich diese Geschenke super für Kids. Kinder lieben z.B. die heiße Schoki, die Apfelchips oder die Energy-Kugeln (man verrät einfach nicht sofort, dass da Datteln drin sind). Wichtig: Bei Kleinkindern unter 1 Jahr bitte keinen Honig verwenden, aber den kannst du ja ersetzen. Bei Nüssen und ganz harten Apfelchips bitte darauf achten, wie alt dein Kind ist und wie gut es schon kaut. Ansonsten freut sich der Nachwuchs riesig über bunte Gläser und darf sicher auch beim Zubereiten mithelfen (Kekse ausstechen, Energy-Bällchen rollen – da sind sie dabei!). Kinderfreundlich heißt hier auch: weniger Zuckerrausch unterm Weihnachtsbaum, dafür echter Geschmack.

Hast du noch einen Tipp, damit alles gelingt?
👉 Tipp 1: Plane genug Zeit ein. Selbstgemachtes braucht Muße. Back die Plätzchen nicht in der letzten Minute nachts um 2. Nimm dir z.B. ein Advents-Wochenende für deine „Weihnachtsgeschenke-aus-der-Küche“-Aktion. Mit Weihnachtsmusik und Tee geht alles leichter und du kommst in Stimmung.
👉 Tipp 2: Mach ruhig mehr als nötig. Oft lassen sich Rezepte verdoppeln. So hast du gleich Reserve, falls doch mehr Besuch vorbeischneit oder du spontan jemand eine Freude machen willst. Und wenn etwas übrig bleibt – hey, dann behalt es einfach selber (du hast es dir verdient!).
👉 Tipp 3: Nicht verzweifeln, wenn etwas nicht perfekt aussieht. Handmade heißt charmant, nicht industriell. Falls ein Glas doch nicht so fotogen ist, kannst du es immer noch selbst vernaschen oder der netten Nachbarin schenken, die sich über die Geste freut. Es geht um den Gedanken dahinter, nicht um Perfektion.

Hast du weitere Fragen? Immer her damit! Ich teile gern meine Erfahrungen – schließlich bin ich selbst diejenige, die jedes Jahr mit Mehl im Haar und Zimt an der Nase in der Küche steht und strahlt, weil Selbstgemachtes einfach glücklich macht.

Also – ran an die Gläser!

Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke im Glas sind mehr als nur kleine Mitbringsel – sie sind eine Liebeserklärung an die Beschenkten. Du zeigst damit: Schau her, du bist mir wichtig, ich hab’ mir Zeit für dich genommen. Ob du nun alle 12 Ideen ausprobierst oder dir deine Favoriten herauspickst, bleibt dir überlassen. Wichtig ist: einfach anfangen!

Also, schnapp dir ein paar leere Gläser, deck dich mit Nüssen, Gewürzen und Co. ein und leg los. Lass deine Küche zur Weihnachts-Werkstatt werden. Hab Spaß beim Rösten, Rühren, Probieren – und vergiss nicht, auch dich selbst zwischendurch zu belohnen (ein Löffel vom Schokoaufstrich geht aufs Haus 😉).

Am Ende, wenn du die fertigen Gläser mit ihren Schleifen siehst, wirst du stolz lächeln. Und noch mehr, wenn du beim Verschenken in strahlende Augen blickst. Weihnachtsgeschenke selber machen bedeutet nämlich, Freude doppelt zu erleben: beim Tun und beim Geben. In diesem Sinne: Viel Freude beim Kreativwerden, eine zucker-frohe Weihnacht und ran an die Gläser – du wirst es nicht bereuen!

(Alle genannten Rezepte kannst du natürlich nach deinem Geschmack abwandeln. Lass deiner Fantasie freien Lauf – denn genau das macht DIY-Geschenke so besonders.)

Happy prepping & cooking, Katha

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